Studieren ohne Abitur in Hamburg
Wer eine Meisterprüfung, einen Fachwirt oder einen vergleichbaren Fortbildungsabschluss hat, kann sich laut Universität Hamburg nach einer Studienfachberatung direkt für Studiengänge bewerben. Mit abgeschlossener Berufsausbildung und in der Regel drei Jahren Berufspraxis führt der Weg über eine Eingangsprüfung der Hochschule, die für den gewählten Studiengang gilt.
- Mit Meister
- Allgemeiner Zugang, nicht auf Fächer beschränkt; Nachweis einer Studienfachberatung
- Ausbildung
- bei der Hochschule erfragen
- Berufspraxis
- mind. 3 Jahre
- Verfahren
- Eingangsprüfung der Hochschule, nicht benotet
Auf dieser Seite
Welche Wege gibt es in Hamburg?
Wer in Hamburg ohne Abitur studieren will, kommt über einen von drei Wegen an die Hochschule. Welcher passt, hängt vom höchsten beruflichen Abschluss ab.
Meister
Allgemeiner Zugang, nicht auf Fächer beschränkt; Nachweis einer Studienfachberatung.
Fachwirt und Techniker
Fachwirt namentlich genannt; Techniker und Betriebswirt klärt Hochschule oder Kammer.
Ausbildung und Berufserfahrung
Abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens 3 Jahre Praxis. Verfahren: Eingangsprüfung der Hochschule, nicht benotet.
Meistertitel und Fortbildung in Hamburg
Umfang in Hamburg: Allgemeiner Hochschulzugang für grundständige Studiengänge, nicht auf bestimmte Fächer beschränkt. Die Bedingungen im Einzelnen:
- Genannt werden Meisterinnen und Meister nach der Handwerksordnung, Fachwirte und Inhaber anderer gleichwertiger Fortbildungsabschlüsse nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung, Inhaber von Befähigungszeugnissen nach der Seeleute-Befähigungsverordnung sowie Inhaber bestimmter Fachschulabschlüsse.
- Bei Fortbildungsabschlüssen nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung müssen die Lehrgänge mindestens 400 Unterrichtsstunden umfassen.
- Für die Online-Bewerbung ist ein schriftlicher Nachweis einer Studienfachberatung hochzuladen.
- Fachschulabschlüsse müssen auf dem Zeugnis einen Vermerk zur KMK-Rahmenvereinbarung über Fachschulen tragen, sonst werden sie nicht anerkannt.
- Im Abschlusszeugnis der Prüfung muss eine Durchschnittsnote in Dezimalform stehen. Fehlt sie, kannst du eine Ergebnismitteilung der Kammer nachreichen. Ohne Dezimalnote wirst du im Rangverfahren hinter den Bewerbenden mit Note eingeordnet.
Fachwirte sind namentlich genannt. Ob Techniker und Betriebswirte zählen, klärt die Hochschule oder bei Fortbildungen nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung die zuständige Kammer.
Berufsausbildung und Berufserfahrung in Hamburg
Eingangsprüfung der Hochschule für den gewählten Studiengang. Laut Hochschulseiten besteht sie je nach Hochschule aus einem schriftlichen Bericht oder Klausuren sowie einer mündlichen Prüfung; sie wird nicht benotet. Vorab ist eine Studienfachberatung an der Hochschule nachzuweisen. Wer bestanden hat, bewirbt sich anschließend regulär um einen Studienplatz.
- Erforderlich sind eine abgeschlossene Berufsausbildung und danach in der Regel drei Jahre Berufstätigkeit; in begründeten Ausnahmefällen genügen zwei Jahre (§ 38 Abs. 2 HmbHG). Die Hochschulen können bei besonderen Verhältnissen abweichende Voraussetzungen festlegen (§ 38 Abs. 6).
- Zeiten der Kindererziehung, einer Pflegetätigkeit sowie eines Wehr-, Ersatz- oder Freiwilligendienstes können nach dem Gesetz bis zu zwei Jahre auf die Berufstätigkeit angerechnet werden, bei einer Ausnahme mit nur zwei Jahren Berufstätigkeit bis zu einem Jahr (§ 38 Abs. 2 HmbHG). Die Hochschulen regeln das Nähere per Satzung.
- Die Eingangsprüfung gilt für den einen Studiengang, für den sie abgelegt wird. Nach Angaben der Universität Hamburg muss der bisherige Beruf nicht zu diesem Studiengang passen.
- Die Prüfung wird von den Hochschulen durchgeführt. Aufbau und Inhalt unterscheiden sich je nach Hochschule und Studiengang.
- Für Humanmedizin, Zahnmedizin, Tiermedizin und Pharmazie gilt ein abweichendes Bewerbungsverfahren über die Stiftung für Hochschulzulassung. An künstlerischen Hochschulen ist zusätzlich eine Aufnahmeprüfung zur künstlerischen Befähigung nötig.
Ob deine Berufsjahre genügen, zeigt der Zugangs-Check. Wie der Weg von der Berechtigung bis zur Einschreibung weitergeht, steht unter Ablauf der Bewerbung.
Ob vor der Bewerbung ein Beratungsgespräch nötig ist, hängt vom Land und vom Weg ab. Wer in Hamburg berät, steht in der Übersicht der Beratungsstellen. Welche Papiere du zum Termin brauchst, zeigt die Unterlagen-Checkliste.
Besonderheiten in Hamburg
Sonderverfahren Sozialökonomie
Der Bachelorstudiengang Sozialökonomie an der Universität Hamburg hat laut Universität ein eigenes Zugangs- und Bewerbungsverfahren für Berufstätige. Die allgemeinen Angaben der Universität gelten dafür nicht.
Private Hochschulen
Laut Behörde ist der Zugang an jeder staatlichen und fast allen privaten Hochschulen in Hamburg möglich. Einzelne Studiengänge verlangen zusätzliche Nachweise, etwa Fremdsprachenkenntnisse.
Probestudium
Wer nach den geltenden Bestimmungen in ein Probestudium aufgenommen wurde, kann die Eingangsprüfung durch den Nachweis einer mindestens einjährigen erfolgreichen Teilnahme ersetzen (§ 38 Abs. 3 HmbHG).
Aufbau der Eingangsprüfung an der TUHH
Der schriftliche Teil besteht aus drei Arbeiten: einem Bericht zum beruflichen Werdegang mit Begründung der Studienwahl, einem Thema aus dem eigenen Berufsfeld und einer technischen Grundlagenaufgabe mit Bezug zum Studiengang. Die mündliche Prüfung zu gesellschaftlichen und beruflichen Themen dauert höchstens 30 Minuten und entfällt, wenn die schriftliche Prüfung nicht mehr bestanden werden kann. Bestanden ist die Prüfung nur, wenn alle Teile bestanden sind. Quelle
Aufbau der Eingangsprüfung an der HAW Hamburg
Der Bericht zum beruflichen Werdegang wird bereits mit den Bewerbungsunterlagen eingereicht, danach folgen zwei Klausuren von je 60 Minuten und eine mündliche Prüfung von mindestens 15 Minuten. In technischen Studiengängen deckt eine Klausur Grundlagen aus Mathematik, Naturwissenschaften und Technik ab, in nichttechnischen eine fachbezogene; die zweite behandelt Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Bei Nichtbestehen sind zwei Wiederholungen möglich, die Berechtigung gilt unbefristet für den gewählten Studiengang. Quelle
Berufsfeld und Studiengang bei der Eingangsprüfung
Nach Angaben der Universität Hamburg muss die bisherige Berufstätigkeit nicht zum gewählten Studiengang passen; die Eingangsprüfung ist aber an den einen Studiengang gebunden, für den sie abgelegt wird. Neben Lebenslauf, Arbeitszeugnissen und Ausbildungsnachweis ist ein Motivationsschreiben einzureichen, das in die Prüfung einfließt. Literaturlisten veröffentlicht die Universität nicht, sie empfiehlt, das aktuelle Zeitgeschehen zu verfolgen. Quelle
Eingangsprüfung im Fernstudium der Hamburger Fern-Hochschule
Berufserfahrene werden zunächst als Gasthörende immatrikuliert und haben Zugang zum Studienmaterial. Innerhalb eines Jahres sind zwei Klausuren abzulegen, entweder im Studienzentrum oder online mit Aufsicht; nach Bestehen beginnt das reguläre Studium und erbrachte Leistungen werden angerechnet. Wer eine anerkannte Fortbildung mit mindestens 400 Unterrichtsstunden hat, führt stattdessen ein Beratungsgespräch von etwa 20 Minuten, das keine Prüfung ist. Quelle
Zugang über künstlerische Begabung an der HFBK
An der Hochschule für bildende Künste kann ohne Abitur studieren, wer die Auswahlkommission von einer herausragenden künstlerischen Begabung überzeugt. Beurteilt wird vor allem anhand einer Mappe mit etwa 20 eigenen Arbeiten aus den letzten zwei Jahren; im Mittelpunkt steht der persönliche Zugang zur Kunst, nicht technische Perfektion. Die Kommission kann zusätzlich zu einem Gespräch oder einer praktischen Aufgabe einladen. Quelle
Anrechnung, Quoten und Wechsel in Hamburg
Neben dem Zugang selbst regelt das Landesrecht, was nach der Einschreibung gilt: ob berufliche Leistungen auf das Studium angerechnet werden, wie viele Plätze beruflich Qualifizierten vorbehalten sind und wie es nach einem Hochschulwechsel weitergeht.
Anrechnung beruflicher Leistungen
Auf andere Weise als durch ein Studium erworbene Kenntnisse und Fähigkeiten, die gleichwertig und für den Abschluss erforderlich sind, sind bis zur Hälfte auf die zu erbringenden Studien- und Prüfungsleistungen anzurechnen (§ 40 Abs. 2 HmbHG). Die Hochschulen können die Anrechnung bestimmter beruflicher Aus- und Fortbildungen in allgemeiner Form regeln und sollen dies für häufige Aus- und Fortbildungen tun (§ 40 Abs. 3). Bei Fortbildungen nach dem Berufsbildungsgesetz ist vorher die zuständige Kammer anzuhören.
Den Vergleich aller Länder zeigt Berufliche Leistungen anrechnen.
Quoten und Auswahlverfahren
Nach § 3 Abs. 1 Satz 1 Nr. 4 HZG sind 3 Prozent der Studienplätze vorab für in der beruflichen Bildung Qualifizierte ohne sonstige Studienberechtigung vorgesehen; die Auswahl erfolgt in einem Auswahlverfahren nach § 5 HZG. Bleiben Plätze dieser Quote frei, werden sie im allgemeinen Verfahren vergeben (§ 3 Abs. 3 Nr. 1). Im Bachelorstudiengang Sozialökonomie der Universität Hamburg sind bis zu 40 Prozent bestimmter Plätze Bewerberinnen und Bewerbern ohne Zeugnis der Hochschulreife vorbehalten (§ 5 Abs. 4 Satz 2 HZG).
Teilzeit und berufsbegleitendes Studium
Die Hochschulen können in geeigneten Fächern die Immatrikulation als Teilzeitstudierende vorsehen (§ 36 Abs. 4 HmbHG).
Wechsel aus einem anderen Bundesland
Wer an einer deutschen Hochschule mindestens ein Jahr erfolgreich studiert hat, kann im gleichen Studiengang oder in einem Studiengang derselben Fachrichtung an einer Hamburger Hochschule weiterstudieren (§ 38 Abs. 5 HmbHG).
Master und weiterbildende Studiengänge
Zum Masterstudium berechtigt grundsätzlich ein erfolgreich abgeschlossenes grundständiges Studium; in weiterbildenden Masterstudiengängen kommt in der Regel mindestens ein Jahr berufspraktische Tätigkeit hinzu (§ 39 Abs. 1 HmbHG). Für künstlerische und weiterbildende Masterstudiengänge genügt abweichend auch eine bestandene Eingangsprüfung, die eine fachliche Qualifikation auf dem Niveau eines abgeschlossenen grundständigen Studiums nachweist (§ 39 Abs. 3); ein Erststudium ist dann nicht erforderlich. Das Nähere regeln die Hochschulen per Satzung.
Rechtsgrundlage
Der Zugang beruflich Qualifizierter zu grundständigen Studiengängen ist im Hamburgischen Hochschulgesetz (HmbHG) geregelt: § 37 für den allgemeinen Zugang über Meister- und Fortbildungsabschlüsse, § 38 für den studiengangbezogenen Zugang mit Berufsausbildung, Berufstätigkeit und Eingangsprüfung, § 39 für Masterstudiengänge. Die Vorabquote steht im Hochschulzulassungsgesetz (HZG), § 3.
- Hamburgisches Hochschulgesetz § 37 (Landesrecht Hamburg)
- Hamburgisches Hochschulgesetz § 38 (Landesrecht Hamburg)
- Hochschulzulassungsgesetz § 3 Vorabquoten (Landesrecht Hamburg)
Hochschulen in Hamburg und ihre Seiten für beruflich Qualifizierte
10 Hochschulen in Hamburg, nach Hochschultyp geordnet. Bei 8 führt der Link auf eine Seite der Hochschule zu Bewerbung und Zugang, bei den übrigen auf die Startseite. Dort stehen auch Fristen und Ansprechpartner. Aufgeführt sind staatliche Hochschulen und einzelne private mit eigenem Angebot. Kunst- und Musikhochschulen vergeben ihre Plätze meist über Eignungsprüfungen, Verwaltungs- und Polizeihochschulen fehlen.
Universitäten (5)
- HafenCity Universität HamburgHamburg · Zugang und Bewerbung
Beschrieben sind der Zugang über eine Fortbildungsprüfung und der Zugang über die Eingangsprüfung nach § 38 HmbHG, jeweils mit vorherigem Beratungsgespräch der Studienfachberatung; die Bewerbung läuft über das Online-Portal der Hochschule.
- Helmut-Schmidt-Universität / Universität der Bundeswehr HamburgHamburg · Hochschulwebsite
- MSH Medical School HamburgHamburg · Zugang und Bewerbung
Für Bachelorstudiengänge der Fakultät Gesundheitswissenschaften gibt es einen Zugang nach § 38 HmbHG mit Eingangsprüfung; die Studienberatung der Hochschule beantwortet Detailfragen.
- Technische Universität HamburgHamburg · Zugang und Bewerbung
Das Merkblatt beschreibt die Eingangsprüfung nach § 38 HmbHG mit verpflichtender Beratung durch die Zentrale Studienberatung und nennt den Studierendenservice für Fragen zum Antragsverfahren.
- Universität HamburgHamburg · Zugang und Bewerbung
Die Seite unterscheidet den Zugang nach einer Fortbildungsprüfung mit vorheriger Studienfachberatung, die Eingangsprüfung für Berufstätige nach § 38 HmbHG und ein eigenes Verfahren für den Bachelorstudiengang Sozialökonomie.
Hochschulen für angewandte Wissenschaften (2)
- Berufliche Hochschule HamburgHamburg · Hochschulwebsite
- Hochschule für Angewandte Wissenschaften HamburgHamburg · Zugang und Bewerbung
Das Informationsblatt erläutert den besonderen Hochschulzugang für Berufstätige nach § 38 HmbHG mit Studienfachberatung, Bericht, Klausuren und mündlicher Prüfung; Ansprechstellen sind das Studierendensekretariat und die Zentrale Studienberatung.
Kunst- und Musikhochschulen (2)
- Hochschule für bildende Künste HamburgHamburg · Zugang und Bewerbung
Bewerbende ohne Abitur können zugelassen werden, wenn die Auswahlkommission von einer herausragenden künstlerischen Begabung überzeugt ist; die Bewerbung läuft im regulären Verfahren.
- Hochschule für Musik und Theater HamburgHamburg · Zugang und Bewerbung
Weitere Hochschulen (1)
- Hamburger Fern-HochschuleHamburg · Zugang und Bewerbung
Das Infomaterial erklärt den Weg über eine Fortbildungsprüfung mit Beratungsgespräch und den Weg für Berufserfahrene über eine Eingangsprüfung, die als Gasthörerschaft ähnlich einem Probestudium abläuft.
Wer entscheidet in Hamburg über den Zugang?
Die Bewerbung und die Entscheidung über den Zugang liegen bei der jeweiligen Hochschule (an der Universität Hamburg das Campus-Center, an der TUHH der Studierendenservice, an der HAW das Studierendensekretariat). Die Eingangsprüfung führt die Hochschule durch. Fortbildungsabschlüsse nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung können bei Fragen zur Einordnung über die Handelskammer oder Handwerkskammer Hamburg geklärt werden.
Aktuelle Fristen und Gebühren nennen die Hochschulen auf ihren Seiten. Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: Studieren ohne Abitur
Eine Landesübersicht bietet: Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: Studieren ohne Abitur, Voraussetzungen.
Studieren ohne Abitur in den Nachbarländern
Die Regeln unterscheiden sich von Land zu Land. Ein Blick in die angrenzenden Bundesländer lohnt, wenn eine Hochschule dort näher liegt oder dein Weg dort einfacher ist.
Fragen und Antworten: Studieren ohne Abitur in Hamburg
Kann ich in Hamburg mit Meister ohne Abitur studieren?
Ja. Der Meister öffnet in Hamburg den Hochschulzugang. Allgemeiner Zugang, nicht auf Fächer beschränkt; Nachweis einer Studienfachberatung.
Wie viel Ausbildung und Berufserfahrung brauche ich in Hamburg?
In Hamburg gelten ohne Meister oder Fortbildung in der Regel eine abgeschlossene Berufsausbildung und mindestens 3 Jahre Berufspraxis. Verfahren: Eingangsprüfung der Hochschule, nicht benotet.
Zählen Fachwirt und Techniker in Hamburg?
Fachwirte sind namentlich genannt. Ob Techniker und Betriebswirte zählen, klärt die Hochschule oder bei Fortbildungen nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung die zuständige Kammer.
Welche Hochschulen in Hamburg bieten Zugang ohne Abitur?
Informationen für beruflich Qualifizierte veröffentlichen unter anderem Universität Hamburg, Technische Universität Hamburg, Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg, HafenCity Universität Hamburg und Hamburger Fern-Hochschule. Das ist eine Auswahl, keine vollständige Liste: Grundsätzlich steht der Zugang an allen staatlichen Hochschulen in Hamburg offen, die Einzelheiten regelt jede Hochschule in ihrer Zugangssatzung.
Wer entscheidet in Hamburg über die Zulassung ohne Abitur?
Die Bewerbung und die Entscheidung über den Zugang liegen bei der jeweiligen Hochschule (an der Universität Hamburg das Campus-Center, an der TUHH der Studierendenservice, an der HAW das Studierendensekretariat). Die Eingangsprüfung führt die Hochschule durch. Fortbildungsabschlüsse nach Berufsbildungsgesetz oder Handwerksordnung können bei Fragen zur Einordnung über die Handelskammer oder Handwerkskammer Hamburg geklärt werden.
Wo finde ich Fristen und Gebühren in Hamburg?
Fristen und Gebühren nennt die zuständige Stelle, sie können sich ändern. Aktuelle Angaben: Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: Studieren ohne Abitur
Gibt es in Hamburg ein Probestudium?
Ja. Ein erfolgreiches Probestudium von mindestens einem Jahr kann die Eingangsprüfung ersetzen.
Studiengänge ohne Abitur
Je nach Fach gelten zusätzlich Quoten, Prüfungen oder Sonderwege. Die Ratgeber zeigen die Hürden je Studienbereich:
- Psychologie
- Lehramt
- Soziale Arbeit
- Medizin und Pharmazie
- Jura
- Wirtschaft und BWL
- Informatik und Ingenieurwesen
Welche Ausbildung zu welchem Studium führt, zeigt Berufe und passende Studiengänge. Wie andere den Weg gegangen sind, steht in den Erfahrungsberichten.
Weiterlesen: Finanzierung und Förderung, Ablauf der Bewerbung, Fernstudium neben dem Beruf.
Quellen
- Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: Studieren ohne Abitur (FAQ)
- Universität Hamburg: Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte
- Universität Hamburg: Hochschulzugangsberechtigung nach abgeschlossener Fortbildungsprüfung
- TUHH: Zugang nach § 38 HmbHG (Merkblatt Eingangsprüfung)
- Hamburgisches Hochschulgesetz § 37 Berechtigung zum Studium in grundständigen Studiengängen
- Hamburgisches Hochschulgesetz § 38 Studiengangbezogene Berechtigung zum Studium
- Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung: Studieren ohne Abitur, Voraussetzungen
- HAW Hamburg: Besonderer Hochschulzugang für Berufstätige (§ 38 HmbHG)
- Universität Hamburg: Special admissions for people who are working
- Hamburger Fern-Hochschule: Studieren ohne Abitur
- HFBK Hamburg: FAQ Application
- Hochschulzulassungsgesetz § 3 Vorabquoten (Landesrecht Hamburg)
- Hamburgisches Hochschulgesetz § 36 Immatrikulation
- Hamburgisches Hochschulgesetz § 39 Berechtigung zum Studium in Masterstudiengängen
- Hamburgisches Hochschulgesetz § 40 Anerkennung und Anrechnung von Leistungen
- Hochschulzulassungsgesetz § 5 Auswahlverfahren
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